Archiv der Kategorie: Bausteine einer Beziehung

Hingabe ist reine Herzenssache

In der Liebe neigen wir dazu zu glauben, dass wir uns dem anderen hingeben. Doch in Wirklichkeit geben wir uns der Liebe, der Einheit, der Verbindung hin.

Vor allem sich einem anderen Menschen hinzugeben, ist stark mit der Sehnsucht aufgefangen und geliebt zu werden verbunden. Es ist ein Urbedürfnis, dass uns von Kindheit an begleitet. Ob es uns möglich war uns in die Arme der Mutter “hinzugeben”, umsorgt und gehalten zu werden prägt unser Urvertrauen. Hier wird der Grundstock geschaffen, der im späteren Leben mit dazu beiträgt, inwieweit wir uns anderen Menschen, oder auch einer Sache, hingeben können.
Manche haben diesen Grundstock erhalten und manche können es später lernen, wenn sie das wollen. Auch kann man Verletzungen durch missbrauchte Hingabe heilen damit tiefe Begegnung wieder möglich wird.

Hingabe ist das absolute Geschehen lassen des Moments, dem Fluss des Lebens zu folgen und dabei nicht nur die Freuden, sondern auch die Risiken der Liebe in Kauf zu nehmen.

Hingabe mit Schrift

Mit deinem Partner ins neue Jahr gehen – wie wunderbar!

Vielleicht schafft ihr euch noch einen Augenblick der nur euch Beiden gehört. Einen Moment wo du aussprichst wofür du dankbar bist, was deinen Partner so einzigartig macht und warum er/sie genau der/die Richtige für dich ist, was gespiegelt wird und was dich heuer genau durch diese Beziehung wachsen ließ.

Dann lasst euch in die Zukunft schauen und vielleicht auch aussprechen, was euch im neuen Jahr ganz wichtig sein wird.

Wir wünschen euch ein tolles neues Jahr mit viel Begegnung auf Augenhöhe, einen achtsamen respektvollen Umgang miteinander und dass ihr euch gegenseitig in euer Entwicklung unterstützt. Die Liebe möge wachsen jeden Tag ein bisschen mehr .

Marienkäfer paar neues Jahr

Nimm dir Zeit für die Liebe

Überrasche deinen Partner heute am NICHT Valentinstag, am NICHT Jahrestag, am NICHT Geburtstag… Vielleicht mit einem kleinen Geschenk, einem Abendessen, einem guten Glas Wein, einem gemeinsamen Bad oder was immer euch Freude macht. Dazu ein inniger Blick in die Augen und ein paar liebe Worte wie z.B. : „es ist schön, dass es dich in meinem Leben gibt“ Wir wünschen euch ein Gegenüber, dass dieses Geschenk mit liebenden Herzen nehmen kann.

Romantik

Der Weg ist das Ziel …

Gemeinsam spazieren kann mehr als nur ein Ausflug sein – gemeinsam einen Weg gehen.

Da muss man nicht unbedingt miteinander sprechen. Gemeinsam nichts zu sagen und den Anderen bewusst neben sich wahrnehmen, kann sehr erfüllend sein und ein Gefühl der Dankbarkeit auslösen.

Manchmal entstehen dann ganz zwanglos tolle Gespräche, weil das Ziel ja der Spaziergang ist und nicht das (Aus) Sprechen. Es darf das entstehen was gerade „in Gang“ gebracht wird.

 

gemeinsam Ordnung halten

ORDNUNG war am Anfang unseres Zusammenlebens eine große Herausforderung. Einem von uns war es sehr wichtig, dass alles auf seinem Platz ist – dem Anderen bedeutete es Kreativität und Freiheit „instinktiv“ Ordnung zu halten. – Das ist Konfliktpotential pur…

Unsere Lösung war die gegenseitige Achtung der Bedürfnisse des Partners:
„Was ist dir wirklich wichtig, in welchen Bereichen ist die Ordnung unbedingt erforderlich, damit du dich wohl fühlst? Wo kannst du damit leben, dass es eine kreative Gestaltung gibt?“
Das Wissen um die Wichtigkeit für den Partner und die ACHTUNG der Bedürfnisse macht gegenseitige Rücksichtnahme möglich ohne sich selbst zu sehr zu verbiegen.

MEINS – er gehört mir!

MeinsManchmal ist es gut im Außen zu zeigen, wer zusammen gehört.
Doch sollten wir uns immer wieder bewusst machen, dass der andere nicht unser Besitz ist.

Erkennbar ist so ein Besitzdenken unter anderem, wenn mit anderen Personen über den Partner gesprochen wird:
Da sagt z.B. eine Freundin zur anderen: „MEINER hat mir gestern Blumen gebracht“ – das ist ja noch ganz nett und klingt ein wenig stolz.
Meist wird das „MEINER“ jedoch mit einem abfälligen Unterton angewandt „MEINER schaut nur mehr Fußball“, „MEINER ist ein Dauersitzer am Klo“…

Natürlich haben auch Männer Besitzansprüche: wenn sie frisch in einer Beziehung sind, kann es schon mal heißen:
„MEINE ist ur geil“ und später dann „MEINE hat oft Kopfweh, wenn es zur Sache geht“

Hoffentlich vergessen „MEINE“ und „MEINER“ nicht, dass sie nur sich selber gehören …

Selbstachtung

ReflektierenWann hast du mit deinem Partner darüber gesprochen und ihn gefragt, wie es ihm in eurer Beziehung geht?
Fragen wie: fühlst du dich geliebt, begehrt, wertgeschätzt?
Und wie sieht das mit der eigenen Zufriedenheit in der Partnerschaft aus:
Bist du froh mit diesem (und keinem anderen) zusammen zu sein, fühlst du dich geliebt, begehrt, wertgeschätzt?

Es gehört schon ein wenig Mut dazu sich ehrlich zu hinterfragen.
Denn wenn es auf dem Tisch ist, liegt es in deiner Verantwortung auch etwas zu ändern.
Vielleicht ist es das, was manche Beziehungs-ARBEIT nennen.

Geliebt so wie du bist..

Geliebt werdenWenn wir jemanden kennen lernen und uns denken, dieses oder jenes wird sich (wird er, wird sie) schon noch ändern, dann sollten wir es gleich bleiben lassen. Manche meinen, sie können die vermeintlich „schlechten“ Dinge am anderen korrigieren, damit er dann so ist, wie sie sich ihren Traumpartner vorstellen – das ist vergebene LIEBESMÜH !

ALLES gehört zu ihm, es ist sein Wesen – es macht ihn in seiner Gesamtheit aus.

Unser Tipp für eine Liebeserklärung:
Ein wertvoller Satz aus dem Familienstellen: „So wie du bist, bist du genau richtig für mich“, „es gibt keinen Besseren für mich“ – dieser Satz macht die Herzen weit… probiere ihn aus!
Damit er wirklich wirkt, sollte er natürlich ernst gemeint sein

PS: du kannst den Text gerne für dich gendern

Gleichwertigkeit

RollenverteilunhGLEICHWERTIGKEIT ist die Grundlage für eine Beziehung in Augenhöhe.

Eine gerechte Rollenverteilung bringt uns in die Balance von Geben und Nehmen. Zu den alltäglichen Dingen wie Kinder und Haushalt macht es durchaus Sinn, auch in anderen Bereichen auf eine gleichwertige Rollenverteilung zu achten: „Bin immer ich der Chef im Ring?“ Wer stellt soziale Kontakte im Außen her, wer pflegt sie? Wer sucht die Urlaube aus? Wer bringt mehr Geld nach Hause und was macht der Andere dafür – gibt es gemeinsame Kasse?

Das alte Rollenbild, wo der Mann der Versorger war und die Frau für das Familiäre sorgte, hat sich gewandelt – neue Ordnungen werden geschaffen. Was sich bei Aufstellungen immer wieder zeigt (jetzt noch mehr als früher) ist, dass die Achtung sehr wichtig ist. Vor allem die Achtung dessen, was der andere für das Gemeinsame tut.