Hier könnt ihr nicht nur unsere wichtigsten Erlebnisse nachlesen, sondern auch Erfahrungen aus unserer Beziehung finden.

  • Die Kategorie „Bausteine einer Beziehung“ schreibt immer wieder Geschichten, die aus systemischer Sicht in Beziehungen wirksam werden. Erkenntnisse, die wir gerne mit euch teilen. Diese könnt ihr auch etwas ausführlicher auf unserer Facebook Seite finden.
  • Unter der Kategorie „Veranstaltungen“ könnt ihr Ankündigungen oder Nachlesen zu unseren Workshops oder anderen Veranstaltungen finden.
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  • Unter der Kategorie „Weiterbildung“ findet ihr die wichtigsten Meilensteine unserer Weiterbildung, die unseren Horizont als Lebens- und Sozialberater immer wieder erweitern.

Wenn ihr keine Auswahl treffen wollt, dann einfach runterscrollen und die aktuellsten Infos lesen, viel Freude …..

Repräsentant(in) sein – Spiegel für die Seele ?

Beim Reflektieren über unseren letzten Workshop ist uns wieder einmal deutlich vor Augen geführt worden:

Die Rolle, die du als Repräsentant(in) in einer Aufstellung erhältst, ist nicht zufällig!


Sie ist eine Horizonterweiterung des Menschenseins und hilft meist auch Ereignisse im eigenen System besser zu „begreifen“ (im wahrsten Sinne).
Mit dem Verstehen kommt das Annehmen und Verzeihen, das Loslassen und Heilwerden.

Einige Beispiele dazu:

  • Frauen können spüren, wie es ist ein Mann zu sein.
  • Eine Mutter die ihr Kind verloren hat, steht in der Rolle eines früh verstorbenen Kindes und kann von dort aus die Liebe fühlen, die über den Schmerz hinaus für immer bleibt.
  • Ein Mann der gerade eine Scheidung hinter sich hat, wird für eine ähnliche Rolle ausgewählt und erlebt als Repräsentant nochmal eine Trennung, die in der Aufstellung in gegenseitige Freiheit führt.
  • Eine Tochter erkennt durch ihre Rolle, dass die  Mutter nicht aus Bosheit hart und unerreichbar war, sondern aus Sorge oder eigenem Schicksal nicht anderes konnte.

Eine sehr große Form der Horizonterweiterung ist es in den Rollen von „Tätern“ zu stehen. Das klingt für den ersten Moment schrecklich. Doch wer den Mut hat sich darauf einzulassen, dem erschließt sich ein großes neues Verstehen und kann helfen in Zukunft KEINE vorschnellen Urteile abzugeben.

Der Weg ist das Ziel …

Gemeinsam spazieren kann mehr als nur ein Ausflug sein – gemeinsam einen Weg gehen.

Da muss man nicht unbedingt miteinander sprechen. Gemeinsam nichts zu sagen und den Anderen bewusst neben sich wahrnehmen, kann sehr erfüllend sein und ein Gefühl der Dankbarkeit auslösen.

Manchmal entstehen dann ganz zwanglos tolle Gespräche, weil das Ziel ja der Spaziergang ist und nicht das (Aus) Sprechen. Es darf das entstehen was gerade „in Gang“ gebracht wird.

 

gemeinsam Ordnung halten

ORDNUNG war am Anfang unseres Zusammenlebens eine große Herausforderung. Einem von uns war es sehr wichtig, dass alles auf seinem Platz ist – dem Anderen bedeutete es Kreativität und Freiheit „instinktiv“ Ordnung zu halten. – Das ist Konfliktpotential pur…

Unsere Lösung war die gegenseitige Achtung der Bedürfnisse des Partners:
„Was ist dir wirklich wichtig, in welchen Bereichen ist die Ordnung unbedingt erforderlich, damit du dich wohl fühlst? Wo kannst du damit leben, dass es eine kreative Gestaltung gibt?“
Das Wissen um die Wichtigkeit für den Partner und die ACHTUNG der Bedürfnisse macht gegenseitige Rücksichtnahme möglich ohne sich selbst zu sehr zu verbiegen.

MEINS – er gehört mir!

MeinsManchmal ist es gut im Außen zu zeigen, wer zusammen gehört.
Doch sollten wir uns immer wieder bewusst machen, dass der andere nicht unser Besitz ist.

Erkennbar ist so ein Besitzdenken unter anderem, wenn mit anderen Personen über den Partner gesprochen wird:
Da sagt z.B. eine Freundin zur anderen: „MEINER hat mir gestern Blumen gebracht“ – das ist ja noch ganz nett und klingt ein wenig stolz.
Meist wird das „MEINER“ jedoch mit einem abfälligen Unterton angewandt „MEINER schaut nur mehr Fußball“, „MEINER ist ein Dauersitzer am Klo“…

Natürlich haben auch Männer Besitzansprüche: wenn sie frisch in einer Beziehung sind, kann es schon mal heißen:
„MEINE ist ur geil“ und später dann „MEINE hat oft Kopfweh, wenn es zur Sache geht“

Hoffentlich vergessen „MEINE“ und „MEINER“ nicht, dass sie nur sich selber gehören …

Selbstachtung

ReflektierenWann hast du mit deinem Partner darüber gesprochen und ihn gefragt, wie es ihm in eurer Beziehung geht?
Fragen wie: fühlst du dich geliebt, begehrt, wertgeschätzt?
Und wie sieht das mit der eigenen Zufriedenheit in der Partnerschaft aus:
Bist du froh mit diesem (und keinem anderen) zusammen zu sein, fühlst du dich geliebt, begehrt, wertgeschätzt?

Es gehört schon ein wenig Mut dazu sich ehrlich zu hinterfragen.
Denn wenn es auf dem Tisch ist, liegt es in deiner Verantwortung auch etwas zu ändern.
Vielleicht ist es das, was manche Beziehungs-ARBEIT nennen.

Aufstellungstag – Partnerschaft

Der Wunsch nach Wachstum treibt uns an und steuert
Partnerwunsch, Beziehungspflege, Selbst-LIEBE.
Die Aufstellungsarbeit löst Hindernisse und zeigt uns Wege zur Erfüllung.

An unserem 10. Hochzeitstag tauchen wir diesen Workshop in eine besondere Energie.

Die Seele wächst.) Erfahrungsaustausch
.) Meditation
.) Aufstellungen (alle Themen sind willkommen)

Wir verlosen ein Buch mit CD:
„LIEBE, SEX und PARTNERSCHAFT“

Näheres und Anmeldung auf unserer Homepage
https://www.familienstellen.eu/termine/

Geliebt so wie du bist..

Geliebt werdenWenn wir jemanden kennen lernen und uns denken, dieses oder jenes wird sich (wird er, wird sie) schon noch ändern, dann sollten wir es gleich bleiben lassen. Manche meinen, sie können die vermeintlich „schlechten“ Dinge am anderen korrigieren, damit er dann so ist, wie sie sich ihren Traumpartner vorstellen – das ist vergebene LIEBESMÜH !

ALLES gehört zu ihm, es ist sein Wesen – es macht ihn in seiner Gesamtheit aus.

Unser Tipp für eine Liebeserklärung:
Ein wertvoller Satz aus dem Familienstellen: „So wie du bist, bist du genau richtig für mich“, „es gibt keinen Besseren für mich“ – dieser Satz macht die Herzen weit… probiere ihn aus!
Damit er wirklich wirkt, sollte er natürlich ernst gemeint sein

PS: du kannst den Text gerne für dich gendern

Gleichwertigkeit

RollenverteilunhGLEICHWERTIGKEIT ist die Grundlage für eine Beziehung in Augenhöhe.

Eine gerechte Rollenverteilung bringt uns in die Balance von Geben und Nehmen. Zu den alltäglichen Dingen wie Kinder und Haushalt macht es durchaus Sinn, auch in anderen Bereichen auf eine gleichwertige Rollenverteilung zu achten: „Bin immer ich der Chef im Ring?“ Wer stellt soziale Kontakte im Außen her, wer pflegt sie? Wer sucht die Urlaube aus? Wer bringt mehr Geld nach Hause und was macht der Andere dafür – gibt es gemeinsame Kasse?

Das alte Rollenbild, wo der Mann der Versorger war und die Frau für das Familiäre sorgte, hat sich gewandelt – neue Ordnungen werden geschaffen. Was sich bei Aufstellungen immer wieder zeigt (jetzt noch mehr als früher) ist, dass die Achtung sehr wichtig ist. Vor allem die Achtung dessen, was der andere für das Gemeinsame tut.