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Repräsentant(in) sein – Spiegel für die Seele ?

Beim Reflektieren über unseren letzten Workshop ist uns wieder einmal deutlich vor Augen geführt worden:

Die Rolle, die du als Repräsentant(in) in einer Aufstellung erhältst, ist nicht zufällig!


Sie ist eine Horizonterweiterung des Menschenseins und hilft meist auch Ereignisse im eigenen System besser zu „begreifen“ (im wahrsten Sinne).
Mit dem Verstehen kommt das Annehmen und Verzeihen, das Loslassen und Heilwerden.

Einige Beispiele dazu:

  • Frauen können spüren, wie es ist ein Mann zu sein.
  • Eine Mutter die ihr Kind verloren hat, steht in der Rolle eines früh verstorbenen Kindes und kann von dort aus die Liebe fühlen, die über den Schmerz hinaus für immer bleibt.
  • Ein Mann der gerade eine Scheidung hinter sich hat, wird für eine ähnliche Rolle ausgewählt und erlebt als Repräsentant nochmal eine Trennung, die in der Aufstellung in gegenseitige Freiheit führt.
  • Eine Tochter erkennt durch ihre Rolle, dass die  Mutter nicht aus Bosheit hart und unerreichbar war, sondern aus Sorge oder eigenem Schicksal nicht anderes konnte.

Eine sehr große Form der Horizonterweiterung ist es in den Rollen von „Tätern“ zu stehen. Das klingt für den ersten Moment schrecklich. Doch wer den Mut hat sich darauf einzulassen, dem erschließt sich ein großes neues Verstehen und kann helfen in Zukunft KEINE vorschnellen Urteile abzugeben.

Worüber freut sich eine Mutter zum Muttertag?

Worüber freut sich eine Mutter zum Muttertag? – In einem guten Gespräch ANERKENNUNG zu zeigen ist ganz einfach:

Eines der schönsten Möglichkeiten „Danke“ zu sagen ist es, selbst Dankbarkeit im Herzen zu spüren. Mit ein paar Erinnerungen passiert das von ganz alleine:

2018-05-12 MuttertagtMama, kannst du dich noch erinnern, wie du mich da erste Mal im Arm gehalten hast?
Mama, weißt du noch, als du mir beigebracht hast zu gehen?
Mama, weißt du noch, wie gerne ich deinen Apfelstrudel gegessen habe?
Mama, weißt du noch, wieviel Angst ich vorm Zahnarzt hatte und du ganz fest meine Hand gehalten hast?
Mama, weißt du noch, wie viel wir gebastelt haben gemeinsam?
Mama, weißt du noch, wie viele Tränen du mir getrocknet…

So ein Gespräch ist auch am Telefon oder in einem Brief oder am Grab möglich – Begegnungen finden im Herzen statt!

Familienstellen – wie alles begann ….

Schon seit langem faszinierten meine liebe Andrea Familienaufstellungen und in ihr schlummerte lange der Wunsch, sich näher damit zu beschäftigen.

Als ich im Zuge meine NLP Ausbildung  mit dem Familienstellen in Berührung kam, war das Feuer entfacht um hier einen gemeinsamen Weg mit Andrea in diese Richtung zu gehen.

Wir begannen mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Andrea suchte im Internet und ich versuchte meinen NLP Trainer zu überreden eine Ausbildung in diese Richtung für uns anzubieten. Leider fanden wir kein für uns brauchbares Angebot. Meist war entweder zu viel Vorbildung nötig, oder die Angebote waren zu teuer. Auch Erich, mein NLP Trainer, wollte erst ein Jahr nach meiner Anfrage mit einem Seminar beginnen. So schlummerte unser Wunsch noch ein wenig dahin.

Doch er ließ uns nicht los und bekam Teil unseres Lebens. So erzählten wir natürlich auch unserer Familie und unseren Freunden davon. Viel positives Feedback kam uns entgegen: ”Ja, macht das, das ist sicher was für euch”, oder “Ja bei euch haben wir das Vertrauen”. Einige sagten sogar: “Ja, das müsst ihr unbedingt machen, wenn ihr fertig seid, kommen wir zu euch zum Aufstellen!”2011_02_28_Familienstellen

Eines morgens, standen wir gerade in der Küche und ich erzählte Andrea wieder von ähnlichem Feedback, eines Freundes. Darauf sagte Andrea: “Nun ist Schluss mit warten, ich FINDE jetzt eine Ausbildung für uns”. Minuten später saß Andrea vor dem Computer und tippte wieder mal “Familienstellen” in ihre Lieblingssuchmaschine.

Doch diesmal war sie mit einem Klick plötzlich auf der Seite von Edith Grüner. Dieses Suchergebnis war bis jetzt noch nie zu sehen gewesen und Andrea rief laut “Es hat uns gefunden!!”. Aufgeregt, wie ein kleines Kind, führte Andrea das erste Telefonat mit Edith. “keine Vorkenntnisse nötig, diese Ausbildung kann jeder machen” entgegnete eine sehr sympathische Stimme. Andrea vereinbarte einen “Schnuppertag” und wir waren schon dabei…

Wir begannen hochmotiviert zu lernen, wie das denn jetzt geht. Was wir aber als Erstes bei Edith lernen durften war, dass wir zuallererst unser eigenes System in Ordnung zu bringen haben.
Erst wenn das abgeschlossen ist, kann man erfolgreich für andere Personen aufstellen!

Wir haben in den letzten 6 Monaten bis heute jeder mindestens 10 Aufstellungen für uns selber gemacht und sind jeder in mindestens 50 Aufstellungen als Repräsentanten für Klienten gestanden.
Ich wage zu behaupten, dass uns keine Ausbildung zuvor so viel für unsere Entwicklung gebracht hat, wie diese!

Und immer noch ist jedes Ausbildungswochenende ein Abenteuer für sich……