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1.Mai

1.Mai – Erinnerungen einer Kindheit in Wien und ihre Prägung:

  • Fahnen an den Fenstern der eigenen Wohnung
  • Fahnen an den öffentlichen Gebäuden
  • Schulfrei und Gemeinsamkeit mit der Familie
  • Mitgehen am Maiaufmarsch (geschmückte Fahrräder)
  • Eine feierliche Stimmung

1.Mai

Eltern die Stolz waren Arbeiter zu sein und die ihr Recht auf gerechte Behandlung an diesem Tag nach außen präsentierten.

Eltern für die es selbstverständlich war, mit ihrer Arbeit einen Beitrag zu leisten.

Eltern die darauf Vertrauten, dass es da eine Partei gibt, die ihre Interessen mit moralischen Grundsätzen vertritt.

Eltern die Dankbar waren, dass sie mit ihrer Arbeit gut für die Familie sorgen konnten.

Kinder die unbeschwert diesen Tag genossen, weil sie vertrauten, dass die Zukunft für sie eine GUTE werden wird.

Heute bin ich dankbar für diese Erinnerung und das Urvertrauen, dass mir damals vermittelt wurde.

DANKBARKEITSÜBUNG

Auf systemischer Ebene ist die Dankbarkeitsübung sehr kraftvoll. Auch für vergangene Partner und Beziehungen kann man dankbar sein. Oft erkennen wir erst im Nachhinein wofür alles GUT war.

Die Dankbarkeitsübung kann man auch mit jeder Freundin machen.

Ganz nachhaltig und tief berühren kann Dankbarkeit gegenüber seinen Eltern sein. Beim Familienstellen ist das eine Grundhaltung die vieles in ORDNUNG bringt.

Eine Form einer DANKBARKEITSÜBUNG:

Wir treten mit der Person mit der wir die Übung machen wollen in Kontakt. Im Besten Fall persönlich.

Wenn das nicht (nicht mehr) möglich ist, dann wird es auch über die Ferne energetisch möglich sein. Heilende Energie kennt keine Zeit und keinen Raum.

· Wofür bin ich Dir dankbar

· Wofür bin ich mir selbst dankbarDankbarkeitsübung

· Wofür bin ich dem großen Ganzen (dem Universum) dankbar

· Was könnte das höre Ziel dieser Beziehung sein (gewesen sein)

Im persönlichen Gespräch achte darauf, dass der Kommunikationsfluss nicht unterbrochen wird. „Einer spricht der Andere hört zu“

Ostern diesmal anders …

OSTERN ganz anders als zuvor:
Einschränkungen, Empfehlungen, Verbote und neu gewonnene Zeit…
Vieles, worauf wir scheinbar ein Recht und einen Anspruch haben, ist fraglich und unsicher geworden.

In vielen von uns laufen innerliche Prozesse wie z.B.
• alte unerledigte Themen kommen erbarmungslos hoch
• Schicksalsereignisse lösen ganz reale Ängste aus
• unser Gewissen meldet sich, wenn wir dem Eigenschutz mehr zugewandt sind, als den sozialen Aspekten.
Vermutlich kann jeder von euch dieser Liste etwas hinzufügen.

Zu den ganz persönlichen Herausforderungen, kommt für viele eine gewisse globale Achtsamkeit: was ist Wahrheit und was wird uns als solche verkauft, wo folgen wir in blindem Gehorsam ohne zu hinterfragen und wo können wir es einfach geschehen lassen?

Was all das mit uns macht, ist eine völlig neue Erfahrung.

Ostern Blumen

Worauf kommt es jetzt wirklich an, für jeden Einzelnen von uns und für uns als Gesellschaft?

So möchten wir zu Ostern darum bitten mit allen Sinnen wach zu bleiben und auch noch für EUCH etwas persönlich in das Osternest wünschen:

Entdecken von alten verborgene und neuen Fähigkeiten
Begegnungen der Liebe in verschiedensten Facetten
Gesundheit im ganzen Sein

Schöne Ostern, frische Luft für die Lungen, Sonnenstrahlen für`s Gemüt und eine innige Umarmung (hier dürfen wir ja)
Paul und Andrea
I love my Familie

Keller des Unterbewusstseins

Vielleicht eine Motivation zum TUN ! ?
Wann hast du das letzte Mal in deinen Keller geschaut?
Hast du gewusst, dass laut Feng Shui der Keller für das Unterbewusstsein steht?

Die Dinge im „Keller“ sind tief im Fundament des Gebäudes versteckt. Meist ist wenig Licht im Keller (keiner kann sehen was dort ist). Deshalb ist es logisch, dass man die Dinge von oben, die man quasi entrümpeln möchte, zunächst in den Keller stellt.
Manchmal sind erlebte Geschichten auch so schwerwiegend, dass man sie besser mal zudeckt um weiter (Über-) leben zu können. Doch mit jedem Ding das wir in den „Keller“ stellen und dort „vergessen“ wird unser Unterbewusstsein immer voller und enger.

Vielleicht ist es jetzt an der Zeit mal nachzusehen, was man wirklich noch braucht.

Eine Kellerentrümpelung kann also auch mit einer verdrängenden Lastbefreiung einhergehen. Manchmal reicht es schon nochmal hinzuschauen und etwas auf einen anderen Platz legen – ihm sozusagen eine andere Bedeutung zu geben.Keller des Unterbewusstseins

Mut zur Angst

HEUTE ist wieder ein neuer Tag in unserem Leben. Wir leben manchmal so als würde es endlos weitergehen, als hätten wir ewig Zeit.
Ewig Zeit unser Innerstes und unsere Ängste zu ignorieren.
Gerade jetzt jedoch klopfen diese Ängste in vielen Facetten an. In der Tiefe sind es meist Lebensängste verbunden mit der Angst vor dem Tod.

Wenn wir dieser Angst bewusst begegnen, könnte sie uns vielleicht zu etwas führen, was wir als Sinn des eigenen Lebens bezeichnen. Aus diesem Sinn ergibt sich eine Aufgabe wie jeder einzelne von uns dem Leben dienen kann.

Mut für die Angst 1

Die Aufmerksamkeit auf diese Aufgabe lässt uns ganz tief mit dem Leben und der Mutter Erde in BEZIEHUNG und im Austausch sein.

Es eröffnet sich ein Bewusstsein über die eigenen Interessen hinaus.

Der erste Schritt ist das Heraustreten aus der eigenen Angst und zu dem zu werden, was unserer Aufgabe entspricht.

Biographie Arbeit

Das Wissen um das bisher Erlebte, kann dabei helfen, mutig in die Zukunft zu blicken.

Meine Klientinnen-Motivation im Lagerkoller:

„Wenn dein Enkelkind mal heiratet und selber Kinder bekommt, wird es dich vielleicht nicht mehr geben. Was wenn es sich aber dafür interessiert, wie DU aufgewachsen bist, wie es so war in deiner Zeit?; und vielleicht auch wie es war mit Corona: was es mit den Menschen gemacht hat, wie sie sich geschützt haben und was DICH durchhalten lies.
BiographieJetzt ist Zeit zum Schreiben und viel zu hinterlassen – deine Spuren…“

So gibt es durchaus noch viele einzelne Bereiche in einem Leben die es wert sind, genauer durchleuchtet zu werden. z.B. ein Berufsleben, eine Ehe, die Biographie des Mutterseins usw.

Kontakte aktivieren

Kommunikation1 x am Tag mindestens eine Person anzurufen kann Vereinsamung verhindern.

Nimm dir vor auch zuzuhören, wie es dem Anderen geht. Etwas ganz Wichtiges kannst du dabei auch tun – hinterlasse etwas Positives und sei es nur, dass du daran erinnerst, dass draußen die Blumen blühen, oder dass du ein lustiges Ereignis in Erinnerung rufst.

Jemanden zu kontaktieren von dem du schon lange nichts mehr gehört hast, geht ganz einfach. Es kann so beginnen: „Ich habe gerade an dich gedacht und mich gefragt wie es dir wohl in dieser Zeit jetzt geht“, oder stöbere in deinen Erinnerungen, suche nach Fotos oder gemeinsamen Erlebnissen und setzt dort den Anknüpfungspunkt.

Meistens können wir selbst entscheiden ob wir lieber alleine, oder in Beziehung zu anderen sein wollen. Viel hängt davon ab ob und wie wir Beziehungen pflegen.

Lagerkoller

Einige Zeit war ich jetzt so ganz bei mir selbst, tief und ganz ruhig. Auch im Außen war es ganz still um mich. Bis aus der Tiefe eine Uranlage in mir zum Tun aufgerufen wurde.
Das Telefon läutet, oder Menschen stehen einfach vor der Türe, sie suchen meine Nähe ohne gezielt zu wissen was sie wollen.
Nach kurzer Zeit geht es ihnen besser und wir hatten doch nur ein Gespräch.

Nach ein paar Mal wurde mir bewusst, was über den „normalen Austausch“ hinaus noch wichtig war:
Aktivität gegen den Lagerkoller zu finden, eine Inspiration zum Tun!
Um Motivation zu finden, darf dieses Tun nicht irgendein Zeitvertreib sein, sondern muss ihrem Wesen und ihrer derzeitigen inneren Verfassung entsprechen.

In den nächsten Beiträgen erzähle ich euch etwas über diese Ideen, die ich weitergegeben habe. Vielleicht ist ja etwas inspirierendes für euch oder jemand den ihr kennt dabei,oder motiviert es euch, selbst etwas zu finden, was genau zu EUCH passt.

Lagerkoller

Lockdown–Leichtsinn oder Gelassenheit

LEICHTSINN oder GELASSENHEIT? – Gerade jetzt ein polarisierendes Thema

ICH SORGE FÜR MICH
so > „Es ist alles da – der Staat oder andere sorgen für mich“

oder so > Ich habe schon immer für das Nötigste gesorgt und werde auch in Zukunft gut für mich sorgen und für den Rest vertraue ich dem Leben und einer größeren Kraft.
(Wenn ich gerade nicht selbst für mich sorgen kann, sorge ich dafür, dass es andere für mich tun können)

VERANTWORTUNG und UMGANG Miteinander
so > Jeder weiß selbst was er tut und ist für sich selbst verantwortlich.

oder so > Die Umlegung des Vertrauensgrundsatzes der Straßenverkehrsordnung auf die Regeln im Umgang mit dem Virus https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1960/159/P3/NOR40065090

ERHALTUNG des ARBEITSPLATZES
So > die Firma wird schon überleben.

oder so > Jetzt, gegeben falls, Urlaub zu konsumieren, muss nicht bedeuten Angst um den Arbeitsplatz zu haben, sondern kann auch Solidarität bedeuten.

Die Interpretation liegt oft in der dahinterliegenden Angst des Betrachters und lässt ihn schnell in die Verurteilung kommen.

Vielleicht gelingt es uns in Zukunft weniger zu urteilen um nicht der Gewalt der Polarisierung zu verfallen.

Bis dahin ist es vielleicht auch gut noch ein wenig nur bei uns selbst zu bleiben – innen und außen.

Leichtsinn oder Gelassenheit

Der Mensch und die neue Zeit

Urplötzlich tauchte in mir eine Erinnerung auf:
Es war eine Aufstellung vor einigen Jahren bei einem Kongress „der Mensch und die NEUE Zeit“:

Die Menschen waren neugierig, fürchteten sich aber vor der neuen Zeit. Ein großes Thema war auch das Geld. Es fehlte auch an Achtung und Anerkennung, dessen was war mit allem was dazugehörte.
Das Neue war etwas überheblich und meinte alles besser zu machen.
Das Alte (meine Rolle) konnte nicht freundlich auf das Neue schauen – es war böse.

Das Annehmen des Neuen war damals (in der Aufstellung) für die Menschen nicht möglich – die Aufstellung wurde abgebrochen.

Auch unsere Krise JETZT birgt die Chance für eine NEUE Zeit!
Schaffen wir systemisch die Grundlage, damit sie eine GUTE ZEIT wird – jeder für sich und wir alle gemeinsam:
DANKEChance

Ich sehe und anerkenne (im jetztigen Zusammenhang):

• Es gibt Grenzen die auch schützen können.

• Die Älteren haben nicht nur, so wie ihnen in letzter Zeit von einigen vorgeworfen wird, Missbrauch mit der Umwelt begangen. Sie haben auch viel GUTES gemacht.

• Das kleine bescheidene Mahl aus dem Garten und vom heimischen Bauern trägt ein Stück unserer Wurzeln in sich. Es ist nicht mit dem Überangebot zu vergleichen.

• Gut das wir alle ein Dach über den Kopf haben um uns zurückzuziehen.

• Der Beruf Mutter ist wichtig – sie ist auch GUT wenn sie „nur“ Mutter ist.

• Der Vater ist wichtig er DARF sich um die Versorgung der Familie kümmern (viele Männer dürfen jetzt ihre Stärke zeigen)

Fällt DIR auch noch etwas ein?