Archiv der Kategorie: Familienstellen

Wirkt noch immer eine Kollektivschuld?

FRIEDLICH aus der Krise –

wenn jeder mit dem was ihm möglich ist dazu beiträgt, bekommen wir viele verschiede Ansätze die am Ende zum friedlichen Ausstieg führen können.

Vielleicht wie bei einer Krankheit, wo wir verschiedene Wege probieren können: Medikamente, Naturheilkunde, psychosomatische Lösungsformen, alternative Ansätze…

Letztendlich ist es gleichgültig was genau zur HEILUNG geführt hat, vielleicht war es auch eine Kombination aus allem.

Somit erzähle ich hier etwas über möglich systemische Hintergründe und einen ganz anderen Lösungsansatz 

Kollektivschuld 

Alte KOLLEKTIVSCHULD oder neues Karma

Um FREI aus der Verantwortung im Umgang mit der „Pandemie“ , ohne Spuren für die Zukunft zu hinterlassen rauszukommen, ist es meiner Meinung nach schon zu spät.

Wir sind alle Zeugen von Corona und dem Umgang damit.

Als systemisch blickender Mensch, nehme ich immer wieder alte Energien wahr, die ans Licht gebracht und geheilt werden wollen. Als würde durch scheinbare Parallelen altes kollektives Trauma aufgeweckt.

Die Geschichte wiederholt sich in einer anderen Ausprägung um die Opfer Täter Dynamik (gerade in der Spaltung der Gesellschaft sichtbar) irgendwann wieder in Frieden zu bringen. Damit die Ordnungen der Liebe wiederhergestellt werden können, strebt das System letztendlich immer einen Ausgleich an.

DANKE an alle die jetzt im Gehorsam oder in der Revolution, als Verweigerer oder als Zustimmender Stellung beziehen. Bei euch liegt viel Kraft für den AUSGLEICH

Tut ein bisschen weniger, gebt ein bisschen weniger zurück, als ihr meint, dass euch „angetan“ wurde, schraubt den Hass auf „die Anderen“ zurück. Dann hat auch der Andere wieder die Möglichkeit ein bisschen weniger dagegenhalten zu müssen. So kann eine Art Ausgleich entstehen, immer weniger bis wieder auf Augenhöhe und GLEICHWERTIG ist. Jeder bewahrt dabei sein Gesicht.

Beim Aufstellen nennen wir das einen Ausgleich im Negativen

So schaffen wir es vielleicht für unsere Kinder nicht allzu viel Karma aus der Corona Zeit aufzubauen.

Ich wünsche uns als Zeitzeugen des Geschehen, tiefen Frieden am Ende unseres Tages.

FRIEDLICH aus der KRISE und tiefen FRIEDEN am ENDE des Tages

Der systemische Zug aus der Zugehörigkeit und die Freiheit der eigenen Entwicklung

MUT für den eignen Weg  

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Wenn wir auf die Welt kommen sind wir fast nur Herz. Dann kommt die Zeit wo das Leben und die Realität uns auch noch anderes lehrt.

Um unser physisches und soziales Überleben zu sichern, lernen wir als Kinder uns so zu verhalten, dass unsere Zugehörigkeit gesichert ist.

Diese Prägung leitet uns durchs Leben und hindert uns manchmal uns nach dem Streben unserer Seele zu entfalten.

Obwohl wir als Erwachsene ein eigenes stabiles und flexibles Weltbild entwickeln, steuert uns manchmal noch immer dieser systemische Zug.

Wir treffen dann Entscheidungen, trennen uns von Menschen und Wünschen, obwohl unser Inneres ganz andere Pläne hat.

Der Gewinn ist die Zugehörigkeit – der Preis ist die Unterdrückung der eigenen Entfaltung.

Wir können als Erwachsene wieder lernen unserem Herz zu vertrauen und zwar in dem Wissen, dass wir es heute schützen können

und es aushalten können nicht von jedem im System geliebt zu werden.

Ein bisschen Mut braucht es dann und wann …

EINZEL Coaching

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Was am Systembrett alles möglich ist, hat mich heute wieder fasziniert. Ur plötzlich war die Intuition da, Reiki (heilsame Energieübertragung) mit der Energie des Aufstellungsfeldes zu verbinden.

Kurz erwähnt sei, dass die Klientin selbst Reiki praktiziert und sie so gleich auch selbst „Hand anlegen“ konnte. Einfach toll was danach passieren durfte…

Ein altes Thema Missbrauch wurde mit Reinheit ins Feld gestellt und dann ging es um den Schutz und Heilung der Familie.

DANKE an das Energiefeld und die Führung die uns durch die Aufstellungen führt

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Kreative Gestaltung im EINZELCOACHING ist sehr Individuell, so wie die LÖSUNGEN 

„Warum habe ich nur so lange gewartet?“

Das sagte eine Teilnehmerin bei der Abschlussrunde nach einem Aufstellungsworkshop.

Tatsächlich ist es so, dass sich manche Klienten für die 1.Aufstellung lange Zeit lassen, weil sie sich nicht trauen. Meist ist es die Angst vor der Veränderung die vielleicht danach passieren kann.

Sie rechnen nicht damit:

• welche Erleichterung es bringen kann

• wie befreiend es kann

• was für innerlicher Frieden entstehen kann

• wieviel Verständnis für den anderen durch dieses „reinspüren“ möglich ist

• wie Bereichernd diese Selbsterfahrung sein kann

Eine wunderbare Möglichkeit es zu wagen ist JETZT

warum habe ich so lange gewartet

Allerheiligen

ZU AllerSEELEN und Allerheiligen denken wir an die, die schon vor uns gegangen sind. Viele an die wir denken waren Teil unseres Lebens und haben Spuren in unseren Herzen hinterlassen. Durch das Achten der Toten strömt eine segensreiche Kraft auch zu uns.

In jeder Familie gibt es Bräuche, wie sie an Verstorbene denkt.Allerheiligen

So gibt es auch bei uns als Familienaufsteller bereits eine Tradition wie wir unsere Vorfahren ehren:

mit dem FEST DER AHNEN – bei I love my Family

Gebet und Ritual, Ahnenreihe, den besonderen Mittagstisch in Gedenken an unsere Ahnen … Die Gruppe hat für die Anerkennung der Verstorbenen eine besonderes starke Kraft.

Es ist uns eine Ehre unser Herz und unseren RAUM für die Ahnen zu öffnen und unsere Teilnehmer durch diese Begegnung zu führen.

Vielleicht ist dir unser Fest eine Inspiration und du gestalltes dir deine eigene Erinnerung so wie es für dich passt. Vielleicht auch mit deinen Lieben, vielleicht auch mit den Nachkommen und erzählst ihnen etwas von denen die vor ihnen waren…

Wir wünschen euch und euren lieben Verstorbenen eine „lichtvolle Zeit“

VATER und SOHN

VATER und SOHN – das ist schon etwas ganz Spezielles

Für diese Bindung ist es nicht wichtig wieviel Zeit gemeinsam verbracht wurde, sondern ob der Vater in entscheidenden Situationen DA war.

Hilfe im richtigen Moment bildet die Resilienz für`s spätere Leben. Kraftquelle Vater

Zu diesen prägenden Schlüsselereignissen kommt die ganz natürliche systemische Bindung.

Das Band zwischen Vater und Kind hat eine große Kraft, im Guten wie auch im Belastenden. Ob wir das wollen oder nicht, ob wir Kontakt zum Vater haben, oder wir darauf verzichten/(müssen), ob der Vater noch lebt oder schon gestorben ist – es ist!

Es ist sehr berührend, wenn man als Frau etwas außenstehend beobachten darf wie wirksam und vertraut

Echte VATER-SOHN – GESPRÄCHE sein können.

Selbst im Erwachsenenalter, wenn MANN mal in einer Krise steckt, ist der Vater eine starke Kraftquelle .

Einen Vater kann niemand ersetzen – ein Leben lang!

ÜBER DAS SCHWEIGEN

Anlässlich unseres Ahnenworkshops war ich auf der Suche nach einer Geschichte die ich mit euch teilen möchte:

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Schwieriges Thema… Das Schweigen. In diesen Zeiten… So wie früher auch.

Ich gehöre zu den Menschen, die damals in der Schule eben jene alte und langweilige Frage gestellt haben: Wie konnte das passieren? Schon damals bin ich auf ein besonderes Phänomen gestoßen: das Schweigen.

Irgendwie war es maßgeblich beteiligt am Schicksal vieler, auch wenn die Täter, offiziell sichtbar, andere waren.

Angeblich haben trotzdem alle nachher gewusst, dass das, was die da oben machten, falsch und unrecht war, währenddessen haben sie aber geschwiegen. Meine Oma hat das auch geäußert, wie mein Vater das erzählte, als sie die Abtransporte der Menschen nachts um vier Uhr von ihrer Wohnung aus beobachtete. „Das wird sich bitter rächen…“, sagte sie zum dem Kind, das mein Vater war. Sie sagte es in ihrem Wohnzimmer, verborgen hinter dem Vorhang. Am nächsten Morgen ging sie in ihren Lebensmittelladen und sperrte auf, pünktlich wie jeden Morgen. Da war es, das Schweigen…

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Es gibt so etwas wie ein kollektives Karma. Deshalb wiederholen sich Dinge – solange bis sie in die richtige systemische Ordnung kommen und in Frieden ruhen können.

Einige von uns spüren, dass gerade jetzt die Chance auf eine Art Wiedergutmachung ist. Sie spüren ihre Ahnen die „anklopfen“, die sich bemerkbar machen. Auch das kollektive Gewissen stülpt sich über so manchen von uns und etwas von uns wird in die Pflicht genommen, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

Wir agieren vielleicht ungewöhnlich für unser Wesen oder

… wir schweigen.

Wie Systeme doch manchmal so wirken. Die Kraft der Opfer Täter Dynamik fordert ihren
Ausgleich und nützt jede Chance.

Hier sei nur einiges erwähnt was unsere Ahnen die noch in Unfrieden sind aufhorchen lässt: Eingrenzung der Freiheit, Bevormundung, Ausgrenzung und Denunzierung anders Denkender, Löschen von Informationen die nicht gewünscht sind. Auch, dass Menschen wegen ihrer Meinung ihren Job verlieren, lässt alte Geschichten an die Oberfläche kommen. Sie erinnern an Zensur, Kontrolle, Entmündigung usw.

All das möchte in Heilung gebracht werden – JETZT

Also das so mancher aufbegehrt hat seinen guten Grund.

Ich danke euch, dass durch diese Arbeit, bereit sind hinzusehen und vielleicht ein bisschen zum Frieden beitragen können.

Denn wenn unsere AHNEN in Frieden sind, können sie uns noch so viel mehr Kraft weitergeben.

Und wenn wir heute hier auch auf das kollektive Alte schauen es ehren und achten, leisten wir einen Beitrag für die MENSCHENFAMILIE zu der wir ALLE seit Generationen gehören.

Adoptiveltern oder Pflegeeltern

Systemisch gibt es einen großen Unterschied zwischen Adoptiveltern und Pflegeeltern.

Pflegeeltern sorgen für diese Kinder, sie übernehmen aber im Unterschied zu Adoptivkindern nicht deren rechtliche Vertretung; die Obsorge verbleibt beim Jugendamt oder den leiblichen Eltern. Durch die Bewilligung des Adoptionsvertrags durch das Gericht wird die Annahme des Adoptivkindes wirksam. Somit werden die Rechte und Pflichten der leiblichen Eltern auf die Adoptiveltern übertragen. Das macht energetisch etwas mit dem System.

Bei Pflegeeltern bleibt der Platz der leiblichen Eltern im ganz natürlichen Fluss.

Diese Ordnungen der LIEBE sehen wir oft beim Aufstellen. Manchmal zeigt sich diese Wirkung auch erst bei erwachsenen Kindern die sich scheinbar ohne Grund von den Adoptiveltern abwenden.

Stellvertreter Phänomen

Die am häufigsten auftretende Faszination, die wir bei unseren Klienten erleben ist, wenn sie das 1.Mal bei einem Aufstellungs-Workshop dabei sind und die Wirkung aus den Rollen wahrnehmen.

„Weshalb können die Stellvertreter (Repräsentanten), ohne Kenntnis der Familien und Personen, für die sie aufgestellt sind, alles so wahrheitsgetreu darstellen?“

Tatsächlich ist es so, dasStellverteter Phänomens die Darsteller sobald sie im Aufstellungsfeld stehen, die charakteristischen Eigenschaften des Systems und die Person die sie vertreten, spiegeln.

Jeder der schon einmal bei einer Aufstellung dabei war, kennt dieses Phänomen. Auch ich bekomme, trotz der vielen Aufstellungen die ich schon erlebt habe, manchmal noch Gänsehaut, wenn DAS WAS IST sichtbar wird.

Eines der wissenschaftlichen Erklärungen dafür ist das morphogenetische Feld über das wir alle miteinander verbunden sind.

Aber vielleicht ist es auch noch mehr, eine größere Kraft die wirkt. Eine Kraft die hilft, alles in die richtige Ordnung zu bringen, damit die Liebe wieder fließen kann.

Bei unserem letzten Aufstellungstag waren wieder Klienten dabei, die das 1.Mal eine Familienaufstellung in der Gruppe erlebt haben und sich viel Selbsterfahrung mitnehmen durften…

Die Frauen in unserer Familie

Nach unserer Mutter gibt es noch mehr Frauen die unser Wesen geprägt haben.

Die Grundeinstellung zu Frauen begleitet oft auch die Männer durch ihr eigenes Leben und ihre BeFrauen in deiner Familieziehungen.

Für eine Frau sind die Frauen in ihrer Familie meist unbewusst die Vorbilder. Modelle die an der eigenen Gestaltung des Frauseins beteiligt sind.

Deshalb ist es auch in der Partnerwahl interessant, welche Grundeinstellung hat dein Gegenüber zu den Frauen.

Ein bewusstes betrachten von alten Fotos kann da viel ans Licht holen.

Die Individualität jeder Frau ist einzigartig und doch gibt es oft auch eine eigene Kraft durch das Familienband. Diese Kraft ist auch in dir!

Ein Schlüssel für eine erfüllende Beziehung ist sowohl für die Frau als auch für den Mann: „ICH ACHTE DIE FRAUEN IN MEINER FAMILIE“