Archiv der Kategorie: Familienstellen

Verhältnis zum Vater

Verhältnis zum Vater neuMein letztes Coaching vor Weihnachten ist gerade gut zu Ende gegangen.
Ein Thema, dass so viele betrifft: Wir sehnen uns nach der Liebe unseres Vaters. Doch der kann aus welchen Gründen auch immer, uns nicht das geben, was wir uns wünschen. Gerade jetzt zu Weihnachten tut es vielen Kindern (manchmal auch noch Erwachsenen) weh, wenn der Papa nicht DA ist, oder nicht so ist wie ein „richtiger Vater“ sein sollte.
Dabei haben wir doch nur einen richtigen Vater und der hat mit Sicherheit zumindest eines richtig gemacht > UNS
Wenn wir lernen zu nehmen, was der Vater geben kann, fließt plötzlich die Liebe. Der Vater spürt unsere Anerkennung und gibt GERNE und das nächste Mal vielleicht noch ein bisschen mehr…
Allen Töchtern und Söhnen wünschen wir ein wunderschönes Weihnachten mit einem guten Platz im Herzen für ihren Vater. Möge die Liebe spürbar werden – vielleicht in kleinen Schritten und immer ein bisschen mehr…

Weihnachtszeit – Stress für viele ?

wihnachtsstressVor allem wenn wir ans Familientreffen denken, lässt das schon bei so manchen die Schweißperlen aufsteigen.

Erinnere dich daran, dass du mit deinen Gedanken vieles steuern kannst und so manches „herbei holst“.

Deshalb gönne dir ab und zu mal eine Pause, atme tief durch…

Vielleicht gelingt dir FREUDVOLLES Schaffen statt „ich MUSS das und das und das…“

Denke an deine Werte, was Weihnachten für dich bedeutet. Es muss nichts im Außen perfekt sein, wenn du im Inneren klar zu dir stehst.

Den größten Stress machen wir uns mit der Angst, was andere über uns denken.

Adventlicht für Männer

Advent Licht für die MännerUnser Zweites Advent–Licht widmen wir den Männern

Für alle Männer die vor uns waren.
Für die Männer die unsere Vorbilder sind.
Für alle Männer die für ihre Kinder DA sind.
Für die Männer die trotz Schwierigkeiten ihr „Mann sein“ leben.
Für die Männer die Gefühle zeigen.
Für die Männer die für unsere Sicherheit sorgen.

Für all jene Männer mit denen wir im Herzen verbunden sind.

Wir ehren euer Sein mit unserer Kerze am 2.Advent

Potential Leben

Potentiale zeigenWas hindert uns, unser ganzes Potential zu leben?

Meist ist es die Angst vor der eigenen Größe, denn sie könnte alles verändern.
Es gibt auch systemische Gründe, die uns blockieren können:

• Verbot oder Bindung aus der Herkunftsfamilie
• Verletztes inneres Kind (Schutz oder Trotz)
• Angst um das Familienleben
• Gefahr für die Partnerschaft
• Erwachsen werden – Eigenverantwortung

Oft wissen wir auch nicht WAS unser größtes Potential ist ???

Wenn du etwas tust und dabei das „Feuer“ in dir spürst, weißt du tief in dir ganz genau was du der Welt geben kannst. In der Art wie du es machst, kannst das nur DU!
Zeig dich in deiner wahren GRÖSSE!

Die Aufstellungsarbeit ist ein wunderbares Werkzeug um deiner wahren Größe ein Stück näher zu kommen.

Verantwortung

VerantwortungHast du dich auch schon manchmal gefragt: „warum tue ich das eigentlich?, es ist viel Arbeit und ich könnte statt dessen… oder einfach nichts tun.“

Jeder von uns hat etwas Besonderes, dass seine Seele in diesem Leben zum Ausdruck bringen möchte. Je näher wir uns selbst sind, desto größer wird die innere Kraft die erschaffen möchte wofür wir geboren wurden.

Es gibt eine tiefe Verantwortung, die wir uns selbst schulden und die uns niemand abnehmen kann: Uns zu unserer wahren Größe zu bekennen.

Allerheiligen

AllerheiligenAllerSEELEN und Allerheiligen wird bei uns traditionell gefeiert.
Wir denken an die, die schon vor uns gegangen sind. Viele an die wir denken waren Teil unseres Lebens und haben Spuren in unseren Herzen hinterlassen. Durch das Achten der Toten strömt eine segensreiche Kraft auch zu uns.
In jeder Familie gibt es Bräuche, wie sie an Verstorbene denkt. Es ist schön, wenn wir sie unseren Kindern und Enkelkinder zeigen. Allerseelen hat so eine ganz andere Energie als Halloween.
Unsere Nachkommen entscheiden selbst, wie sie es machen wollen, was sie mal weitergeben wollen, aber es ist bereichernd die Traditionen der „Alten“ einmal kennengelernt zu haben.
I love my Family feiert morgen das Fest der Ahnen – ein Workshop der besonderen Art.
Wir wünschen euch und euren lieben Verstorbenen eine „lichtvolle Zeit“

Bert Hellinger hat sein Lebenswerk beendet …

2016-01-11 Hellinger - AndreaGeboren: 16. Dezember 1925
Gestorben: 19. September 2019

Die Art und Weise, wie uns unsere Lehrerin Edith Grüner das Familienstellen nach Hellinger beigebracht hat und die persönlichen Begegnungen mit ihm, haben in uns eine große Liebe zu dieser Arbeit entfacht.
Wir spüren und leben diese Liebe an jeden unserer Aufstellungstage, sowie im persönlichen Coaching mit unseren Klienten.

Auch ganz privat erkennen wir immer wieder die Wahrheit und Wirkung in den „Ordnungen der Liebe“ die er entdeckt hat.
In Dankbarkeit möchten wir hier einen Text von ihm veröffentlichen.

Trauer

Es scheint, wenn man so die Wirkungen beobachtet, dass die Toten nur langsam weggehen von uns. Es ist, als ob sie noch für einige Zeit in der Nähe bleiben. Jene, um die nicht getrauert wurde, die nicht geachtet sind oder vergessen wurden, bleiben besonders lange. Am längsten bleiben die, von denen man nichts wissen will oder vor denen man Angst hat.
Die Trauer gelingt, wenn man sich dem Schmerz überlässt und durch den Schmerz die Toten achtet und würdigt. Wenn die Toten betrauert und gewürdigt sind, ziehen sie sich zurück. Dann ist für sie das Leben vorbei und sie können tot sein.
Tot sein ist Vollendung. Wenn wir dieses Bild von den Toten haben, ist unsere Haltung ihnen gegenüber anders. Das gilt auch für ganz früh Verstorbene, auch für die Kinder, die tot geboren wurden.
Wir haben da vielleicht die Vorstellung, sie hätten etwas versäumt.
Was sollen sie denn versäumt haben?
Das Wesentliche bleibt vorher und nachher. Aus ihm tauchen wir durch das Leben auf, und dorthin sinken wir nach dem Leben zurück.
Wenn wir die Toten loslassen, wirken sie wohltuend auf uns zurück. Dazu bedarf es keiner Bedrängung oder besonderen Anstrengung unsererseits.
Wer dagegen lange trauert, hält die Toten fest, obwohl sie gehen wollen. Das ist schlimm, sowohl für die Lebenden wie für die Toten.
Die lange Trauer finden wir oft dort, wo jemand dem Toten noch etwas schuldet und es nicht anerkennt.
Liebende trauern nicht sehr lange. Sigmund Freud hat das bei dem amerikanischen Präsidenten Wilson beobachtet. Als der ein Jahr nach dem Tod seiner Frau wieder geheiratet hat, schrieb er: Das ist ein Zeichen, dass er seine erste Frau sehr geliebt hat. Wenn man geliebt hat und getrauert hat, darf das Leben weitergehen, und die geliebten Toten stimmen dem zu.

Sternenkinder

SternenkinderIn vorangegangenen Generationen wurde das Thema tabuisiert. Auch heute noch wird oft nicht darüber gesprochen.
Stillschweigen kann Folgen haben:

ELTERN wird die Möglichkeit zu trauern genommen, sie sind dann energetisch „nicht mehr ganz da“.
Manchmal ist der Platz dann für andere Kinder besetzt.
Auch macht es einen Unterschied in der Partnerschaft ob das Schicksal totgeschwiegen, oder gemeinsam getragen wird.
Vor allem für eine Frau macht es eine Unterschied ob sie kinderlos oder auch MUTTER war = Mutter ist sie vom ersten Moment der Schwangerschaft.
Wenn KINDER nicht um ihrer Geschwister wissen, nehmen sie den „falschen“ Platz ein!
Es macht einen Unterschied ob Erstgeborener, oder ob es davor, wenn auch schon verstorben, Bruder oder Schwester gab. Auch macht es einen Unterschied ob ich noch Geschwister hätte, oder ob ich mich als Einzelkind (alleine) fühle.

Manchmal reichen die Auswirkungen auch auf die nachfolgenden Generationen, deshalb ist ein Blick dorthin für alle wichtig.

Was braucht das System damit es Ruhe findet ? und was brauchen diese Kinderseelen, um in Frieden gehen zu können?
Meist eine Verabschiedung – ein „schade“, dass es nicht sein durfte
einen Platz im Familiensystem
Manchmal braucht es noch einen Namen
Jede Seele möchte anerkannt werden und mit einem würdigen „Abschied kleiner Seelen“ tun wir das.

Gerne auch mit unserer Unterstützung.

Das gelungene Geben einer Mutter

Ostern mit SchriftINSPIRATION aus unserem gestrigen Workshop:
ein wunderbares Schlussbild einer Aufstellung inspirierte auch andere diese Energie ins eigene System mitzunehmen.
Gerne möchten wir diese Energie mit euch teilen:
Es gibt Mütter die können, aus welchem Grund auch immer, nicht unterstützend für die eigenen Kinder wirken, dann ist es sehr schwer sie zu lieben und manchmal gelingt es dann doch …>
Trotz aller Schwierigkeiten – von der eigenen Mutter zunehmen…und > gleichzeitig schützend vor den dem eigenen Kind nur das Gute weiterzugeben…
…so ein FRIEDEN und unendliche große LIEBE zum eigenen Kind

In diesem Sinne wünschen wir ein liebendes GEBEN und NEHMEN und ein Ostern das euch entspricht.

Alles LIEBE Paul und Andrea

Verantwortung tragen

Verantwortung tragenManche tragen schon in jungen Jahren zu viel Verantwortung. Da nehmen Kinder Aufgaben auf sich, für die eigentlich die Großen zuständig wären.
Kinder tun das aus Liebe um für die Erwachsenen, aus welchem Grund auch immer, einzuspringen.

Dieses Verhalten prägt uns und kann uns lange begleiten. Wir glauben dann, dass wir für alles zuständig sind: „wenn wir es nicht machen, tut es keiner“, oder „wenn wir es nicht machen, wird es nicht richtig“.

Die Folgen dieses Muster sind Überforderung, Kreuzschmerzen und Unzufriedenheit.

Die Lösung liegt im Ursprung, in dem wir die Verantwortung unseren Eltern zurückgeben und es auszuhalten, dass manchmal Dinge nicht getan werden, weil eigentlich wer anderer dafür zuständig ist. Auch das ist VERANTWORTUNG