Archiv des Autors: Paul Belcl

NACHTRAG zu unserem Workshop

Vorerst herzlichen DANK, dass er stattfinden durfte und jeden Einzelnen der seinen Beitrag zu dieser tollen Energie eingebracht hat. Schon bei der Ankommübung war so viel Energie spürbar: Visionen und Wunschplatzierungen im Universum. Auch die Aufstellungen liefen mit vollen Energieschub. Heirate dich selbst

Eine Aussage bei der Abschluss Runde symbolisiert es vielleicht ein wenig: Mein Körper ist angestrengt, ich gehe mit einem „Goldsack“ nach Hause…

Ergänzen möchte ich noch zu etwas, was auch Thema war: HEIRATE DICH SELBST – Dieses JA zu dir ist ein revolutionärer Akt zur Selbstliebe, Unabhängigkeit und Treue zu DIR selbst!

Danke Katharina für den Zeitungsartikel den ich hiermit gerne weiterleite https://www.heute.at/…/wienerin-ich-habe-mich-selbst…

Gerne unterstützen wir dich bei so einer HOCH(-)ZEIT auch mit einem Ritual in der Gruppe.

Prägungen der Kindheit

was im Leben wichtig istWas im Leben wichtig ist, wird in der Kindheit gespeichert

Was wir in der Kindheit erleben prägt unser ganzes Leben. Auf systemischer Ebene sehen wir das sehr oft in unserer Arbeit. Werteprägungen, der Umgang mit Anderen, Selbstbewusstsein und Resilienz ist nicht nur angeboren es wird auch durch Vorbilder und Schicksalsgegebenheiten beeinflusst.

Bemerkenswert ist, dass dieses nicht nur die psychische und seelische Ebene betrifft, sondern auch auf physischer Ebene Spuren hinterlässt. Unsere Zellen speichern sämtliche Einflüsse für unsere Gesundheit als Erwachsener.

Diese „GESUNDHEITSRESILIENZ“ können wir als Erwachsene unseren Kindern näherbringen – GUT, wenn wir davon wissen! Ein wichtiger Aspekt was wir unseren Kindern als zukünftige Erwachsene in ihren Zellen mitgeben!

Wenn das Schicksal zu groß ist

wenn das Schicksal zu groß istDen Kindern von heute wird viel zugemutet, vieles das vielleicht Spuren hinterlässt. Trägst auch du noch Wunden aus deiner Kindheit und Vergangenheit als Erwachsener mit dir mit ?

WEGSCHAUEN ist manchmal der einzige Weg, weil wir es sonst nicht ausgehalten und nicht „überlebt“ hätten. Doch im Unterbewusstsein sitzt dieses Ereignis fest und wirkt ohne, dass wir den genauen Ursprung wissen. Die Seele findet dann oft den Weg über körperliche Symptome auf alte nicht verarbeitete Verletzungen hinzuweisen.

Es lohnt sich in der Schublade der weggelegten Geschichten zu schauen. Manchmal können wir sie dann auch getrost wieder zur Seite legen.

Vielleicht ist es gerade JETZT an der Zeit etwas zu heilen, was damals unmöglich war, weil wir jetzt den nötigen Abstand und die Reife dafür haben.

Für die Eltern sorgen – wo ist die Grenze?

für die Eltern sorgenImmer wieder erleben wir in unseren Beratungen wie schwer es für erwachsene Kinder ist, wenn Eltern Hilfe brauchen. Manchmal widmen sie sich dann ihren Eltern so sehr, dass sie auf alles andere vergessen bis hin zur Selbstaufgabe – aus Liebe natürlich, man weiß ja nicht wie lange man sie noch hat…

Aus systemischer Sicht sollten die Eltern für sich selbst sorgen, doch was ist wenn sie das nicht mehr können? Kann ich mich als Kind einfach aus der „Affäre“ ziehen oder zerbreche ich nicht gerade daran?

Eltern die für den Fall des Falles Vorsorge getroffen haben, übernehmen so bis zum Schluss ihre Verantwortung. Wenn nicht wird es die Aufgabe der Kinder sein die Versorgung zu übernehmen.

Das bedeutet aber nicht sich aufzuopfern, sondern nach den jeweiligen Möglichkeiten zu helfen und das kann unter Umständen anderes sein, als die Eltern das fordern:

„ Ich helfe so gut ich kann. Ich achte sehr auf meine Grenzen sowohl körperlich wie auch physisch und seelisch.“

So wird die Liebe auf allen Seiten gewahrt und das Leben fließt.

Es wäre auch am Leben vorbei auf längere Zeit sein eigenes Leben, seine Kinder und seinen Partner hintenanzustellen um für die Eltern zu sorgen.

Die Grenze zu spüren ist oft schwer, weil das Gewissen bindet. Manchmal „tarnt“ sich das Gewissen im Deckmantel der Liebe. Doch die Liebe ist FREI und beginnt bei der „Liebe zu sich selbst“ – ein großer Begriff und wird oft mit Egoismus verwechselt.

Schulden wir unseren Eltern etwas?

Sie haben uns das Leben geschenkt und vielleicht viel für uns getan. Doch was schulden wir ihnen dafür? ist Dankbarkeit ausreichend? Was ist deine Meinung dazu?

Wir erleben immer wieder auch in Beratungen und Aufstellungen welche Kraft es hat, wenn sich (erwachsene) Kinder bei ihren Eltern bedanken und selbst wenn es „nur“ der Dank für das Geschenk das Leben ist.

Schön, wenn wir von unseren Eltern mehr bekommen haben als das Leben! Was auch immer und wieviel es auch war, es verpflichtet uns nicht hier etwas zurückzugeben.

Im Gegenteil das LebenSchulden wir unseren Eltern etwas fließt wie ein Fluss immer von oben nach unten, niemals zurück!

Im Sinn des Lebens ist es, es nicht zurück-, sondern weiterzugeben… im besten Fall an unsere Kinder. ‍‍

Und doch spüren wir die Erwartung von so manchen Eltern und den Druck aus der Gesellschaft: „so ein braves Kind wie sich das um die Mama kümmert“. Was es das Kind aber vielleicht kostet, wird oft übersehen.

Wenn wir zu viel helfen obwohl die Eltern noch für sich selbst sorgen können, nehmen wir ihnen auch ihre Eigenständigkeit und ihre Würde damit. Es selbst zu schaffen, auch wenn es vielleicht schwer ist, bewahrt die innerliche Größe.

Werden die Eltern älter und können nicht mehr für sich selbst sorgen, gibt es aus unserer Sicht einen guten Weg mit dem Gewissen und auch mit der Verbundenheit zu den Eltern umzugehen. Doch das ist eine andere Geschichte, die im nächsten Post folgt…

Vergebung die wirkt, ist still.

VergebungImmer wieder stoßen wir auf überraschte Gesichter, wenn wir systemisch etwas über Vergebung erzählen. Ich habe gerade etwas in meinen Unterlagen gefunden was es vielleicht besser Verständlich macht (der Inhalt ist von Bert Hellinger und von mir in einfachere Worte gekleidet):

Vergebung gibt es nur bei Kleinigkeiten und auf Gegenseitigkeit.

Aber wenn einer sich etwas zu Schulden kommen lässt, dann ist Vergebung still und ohne Worte. Man könnte es noch besser Nachsicht nennen. Es ist ein darüber hinwegsehen. In diesem Übergehen, spürt der andere die Liebe und kann seinerseits, gegeben falls, auf gleiche Weise reagieren. Das ist eine sehr menschliche Weise des Vergebens.

Wenn einer in einer Beziehung aber sagt: „ich vergebe dir“ – spricht er den anderen schuldig. Was macht das mit unserer Seele, was macht das systemisch? Die Vergebung trennt!

Einer überhebt sich über den anderen. Die Beziehung auf Augenhöhe ist vorbei.

Große Schuld gibt Kraft, wenn man sie anerkennt und ihren Folgen zustimmt. Sie schenkt dem Schuldigen die Kraft etwas zu leisten, was er sonst nicht im Stande gewesen wäre.

NAMENSWAHL im Schatten eines fremden Schicksals (Todes)

 

Wenn ein Schatten dein Leben blockiert, kann dein NAME ein Indiz dafür sein.

Es gibt verschiedene Gründe warum wir heute unseren Vornamen tragen. Nicht selten geben Eltern einem Kind den Namen eines geliebten Verstorbenen und halten somit die Erinnerung an ihn.

Ganz dramatisch ist es, wenn es um verstorbene Kinder geht und das nächste dessen Namen trägt. Meist ein Versuch… damit etwas vom Toten weiterbesteht. Name

So ist es dann manchmal auch, der Tote bekommt schwer seinen Frieden vor allem dann, wenn diese „Ehre“ mit einer schmerzhaften Erinnerung einhergeht.

Obwohl diese Namensgebung aus Liebe und Achtung passiert ist, bedeutet es manchmal eine große Bürde für die Nachkommen. Wo bleibt die IDENTITÄT sowohl des Lebend und auch die des Toten?

Ein Indiz auf diese unbewusste Last sehen wir manchmal in der Beratung, wenn sich beim Klienten Fremdes mit Eigenem vermischt. Etwas hindert die eigene Lebendigkeit zu leben. Der Schatten eines fremden Schicksals begleitet dann oft das Leben.

So eine Erkenntnis kann oft zu einer späteren Namensänderung führen – eine Lösung wo Beide gewinnen: der Tote kann sich zurückziehen und der Lebende kann in seine eigene Kraft finden.

Die Bedeutung und die KRAFT eines NAMENS

Sicher hast du auch schon bemerkt, dass es einen Unterschied macht wie dein Name betont wird und wer dich so ruft.

Bei manchen freust du dich über einen Spitznamen und bei anderen steigen dir die Grausbirnen auf.

Etwas schwingt mit deinem Namen mit und so macht es auch einen Unterschied ob wir jemanden bei seien Kosenamen ansprechen (das Berühmte „i“ im Nachklang) oder den vollen Namen aussprechen.

Es sagt etwas über den Rufer aus > wie sieht er den anderen

und es macht etwas mit dem Angesprochenen:Kraft des Namens

.) In einem Kosenamen steckt immer etwas Liebevolles, birgt aber die Gefahr des kindlichen in sich. Nehme ich diese Person für voll, als Erwachsen mit all seinen Tributen?

.) Was macht es mit dem Anderen? Was löse ich bei ihm damit aus?

z.B. Florian (Wirkung männlich) oder Floh (Wirkung lieblich = klein= Kind)

Wir sind mit einem Namen in diese Welt geschickt worden und wenn wir genau nachfühlen, hat er eine eigene Kraft.

Wieviel dieser Identifikation lebst DU (noch)?,

oder möchtest du lieber jemand anderer sein – auch das kann durchaus sinnvoll und kraftgebend sein. Mehr dazu im nächsten Post.

Wir sollten uns nicht davor scheuen anderen zu sagen wie wir gerne gerufen werden wollen!

Auch beim Vorstellen schicken wir das was wir mit unseren Namen verbinden in die Welt.

Mein Name ist ANDREA, oder mein Name ist Andrea Belcl (auch das macht schon einen Unterschied)… ein weites Spielfeld der auf den 1.Blick unwesentlichen Kraft.

Zeigt dir DEIN Gewissen den richtigen Weg?

GewissenViele halten das Gewissen für die höchste und letzte Instanz, nach der wir uns im Leben richten müssen.

Wenn wir gegen die Anweisungen unseres Gewissens verstoßen, bekommen wir ein schlechtes Gewissen. Wir fühlen uns schuldig.

Gesteuert wird das Gewissen durch die Zugehörigkeit zu einer Gruppe und der Angst vor dem Ausschluss von dieser.

Die größte Kraft spüren wir beim Gewissen innerhalb eines Familienverbund. Jede Familie hat ihr eigenes Parameter, was zu tun und zu lassen ist um zur Familie gehören zu dürfen.

So gibt es auch ein eigenes Gewissen im Freundeskreis oder in einer anderen Gruppe und auch im großen Ganzen innerhalb der Gesellschaft zu der wir gehören.

Doch auch die Seele, die sich vielleicht ganz individuell entfalten will, möchte ihr Ziel erreichen. Das an die Gruppe bindende Gewissen kann manchmal behindernd für die persönliche Lebensaufgabe sein. Da gibt es dann ZWEI Stimmen in uns und eine Entscheidung die wir treffen sollten.

Der Preis der Zugehörigkeit kann oft die eigene Entwicklung kosten, ist aber meist der sichere und bequemere Weg.

Um wirklich frei zu sein und unseren eigenen Weg gehen zu können, müssen wir manchmal das schlechte Gewissen hinter uns lassen.

Miteinander gehen

Wo und Wie wir gehen kann oft ein gutes Gespräch fördern.

Hast du gesehen, dass dieses Paar bei ihrem Spaziergang im Gleichschritt geht?

Das passiert manchmal ganz automatisch, wenn die innere Stimme sagt: „wir gehen GEMEINSAM“

Hier zeigt der Körper die innere Harmonie, das Vertrauen zum anderen und die Bereitschaft miteinander zu sein.

Manchmal ist in einer Partnerschaft diese Gemeinsamkeit verloren gegangen und gerade da kann so ein Spaziergang helfen.

Es kann gelingen es umgekehrt zu starten: zuerst den ANKER (Gleichschritt) auszulösen und damit auf der inneren Ebene wieder einen Gleichklang zu aktivieren.

Dazu braucht es allerdings das innere Einverständnis, ein JA zum Partner.

Ein Versuch ist es wert – viel Spaß dabei!